Huyckbrücke

Gloggnitz

Bauherr: ÖBB-Infrastruktur AG

Der „Semmering-Basistunnel neu“ mit einer Länge von ca. 27,3 km soll Gloggnitz und Mürzzuschlag verbinden. Der Bauabschnitt Gloggnitz umfasst all jene Bautätigkeiten, die zur Herstellung der Objekte im Freistreckenbereich Gloggnitz sowie dem von hier startenden Vortrieb des Tunnels inkl. Querschläge erforderlich sind (Baulos PGG1). Im Zuge der wasserbaulichen Maßnahmen entlang der Schwarza ist die bestehende Zufahrtsbrücke zum Werksgelände der Firma Huyck abzubrechen und durch eine neue Brücke zu ersetzen.

 

Die Überfahrtsbrücke über die Schwarza ist mit einer lichten Weite von ca. 43,75 m (in Höhe der Hochwassermarke HW100) als geschlossener Spannbetonrahmen ohne Lager und stählerne Dilatationen konzipiert. Die Innenbreite der Brücke mit 11,25 m wird von zwei 1 m breiten, bogenförmigen Tragwerksscheiben mit einer größten Höhe von 3,10 m begrenzt. Um der Rahmenwirkung zu entsprechen, wird die Trogplatte nach außen hin angevoutet, sodass sich eine bogenförmige Unterkante einstellt.

Die Konstruktionsstärke der Tragwerksplatte beträgt in der Mitte 50 cm und verstärkt sich zum Widerlager hin auf 1,30 m. Die Widerlager bzw. Rahmenstiele sind um 15° nach innen geneigt, die Wanddicke beträgt 1,00 m am Widerlagerfuß. Zum Rahmeneck hin weitet sich das Widerlager auf eine Dicke von ca. 1,40 m auf.

 

Um die Zwängungen im Tragwerk zu minimieren, ist das Tragwerk über Betongelenke mit den Fundamenten verbunden. Die Betongelenke ermöglichen eine weitgehende Entkopplung der Fundamente von der Biegetragwirkung des Überbaus und führen so zu deutlich wirtschaftlicheren Fundamentabmessungen. Damit ist es möglich, trotz der Ausbildung als Rahmen das Bauwerk flach zu fundieren. Das Tragwerk wird über die gesamte Länge in der Höhe der Tragwerksplatte vorgespannt. Die Spannkabel sind über die gesamte Tragwerksbreite verteilt.

 

Hinter den Widerlagern werden, dem Straßenverlauf folgend, Flügelmauern mit abschließenden Hängeflügeln angeordnet. Zum Widerlager hin wird ein Bewegungsspalt mit Fugenabschlussband gelassen. Über die Breite der Fahrbahn und der Betonrandstreifen werden elastische Belagsdehnfugen vorgesehen. Da die Brücke als Zufahrt zum Werksgelände der Firma Huyck dient, wurde sie auch für die Überfahrt eines Schwerlastfahrzeuges SFZ 3000/200 mit einem Gesamtgewicht von 300 Tonnen bemessen.

 

 

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